Sächsischer Altershilfepreis 2011 - "Alt werden in gewohnter Umgebung"

Der Sächsische Altershilfepreis wurde erstmals am 10. Oktober 2011 vergeben, die Ausschreibung stand unter dem Thema "Alt werden in gewohnter Umgebung". Die Gewinnerprojekte 2011 im Überblick:


Hauptpreisträger
Aktivgruppe Regenbogen des Scheibenberger Netz e.V.
In der Aktivgruppe Regenbogen begleiten ehrenamtliche Mitarbeiter Menschen mit Demenz und entlasten pflegende Angehörige. Das Projekt erhielt dafür den ersten Sächsischen Altershilfepreis 2011 und damit ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro, das die Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachsen zur Verfügung stellten. 

Anerkennungspreisträger
Gesundheits- und Pflegenetz Rochlitz
Der Pflegestützpunkt basiert auf der Idee einer quartiersbezogenen Beratungsstelle durch einen trägerübergreifenden gemeinnützigen Verein. Das Projekt erhält einen Anerkennungspreis und 1.000 Euro für die vorbildliche Vernetzung und Einbindung aller Akteure vor Ort. Im Fokus stehen eine wohnortnahe Beratung und Unterstützung der Betroffenen über einen funktionierenden Pflegestützpunkt sicherzustellen. Auch hier fungierten die Volksbanken Raiffeisenbanken in Sachsen als Sponsoren.

Anerkennungspreisträger
Caritasverband Leipzig e.V. & Wohnungsgenossenschaft WOGETRA eG
Die Einrichtung Cura Maria bietet betreute Wohnungen für  an Demenz Erkrankte oder Hilfebedürftige in Leipzig-Marienbrunn. Sie wird ebenfalls mit einem Anerken-nungspreis und 1.000 Euro prämiert. Herausragend seien die vorbildliche Zusam-menarbeit einer Wohnungsgenossenschaft und einer sozialen Organisation beim Aufbau und Betrieb eines wohnortnahen Wohn- und Pflegeangebots, begründeten die Juroren ihre Entscheidung.

Sonderpreisträger
Bürgerverein Messemagistrale e. V.:
Mit dem Projekt Pro Wohnen bietet der Bürgerverein im Leipziger Zentrum Südost ein Netzwerk zur Beratung und Hilfeleistung für ältere Menschen im Wohngebiet an. Mit der netzwerkorientierten Organisation von Begegnungsmöglichkeiten und Beratungs- und Unterstützungsangeboten im Quartiert wird sichergestellt, dass ältere Menschen in ihrem angestammten Sozialraum verbleiben können, auch wenn sie hilfs- und unterstützungsbedürftig werden.

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