Satzung des Fördervereins Sächsischer Altershilfepreis e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
(1)    Der Verein trägt den Namen „Förderverein Sächsischer Altershilfepreis e. V.“.
(2)    Er hat den Sitz in Dresden.
(3)    Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Dresden eingetragen.
(4)    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (§§ 51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.
(2)    Zweck des Vereins ist es, herausragende, zukunftsweisende und nachhaltige Leistun-gen bei der Konzeption, Entwicklung und Durchführung von Projekten der Altenhilfe im Freistaat Sachsen zu fördern, zu identifizieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
(3)    Er bezweckt insbesondere die Auslobung und die Verleihung des Sächsischen Altershilfepreises inhaltlich, konzeptionell, organisatorisch und personell zu unterstüt-zen.
(4)    Zur Verwirklichung der vorgenannten Zwecke wird der Verein vor allem wie folgt tätig:
a.    Vorbereitung und Durchführung der Preisauslobung
b.    Organisation der Beiratsarbeit
c.    Sponsorengewinnung
d.    Bewerberbetreuung
e.    Vorbereitung und Unterstützung der Auswahlentscheidungen
f.    Durchführung der Preisverleihung
g.    Öffentlichkeitsarbeit

§ 3 Selbstlosigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
(1)    Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt (§2).
(2)    Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
(3)    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod; bei juristischen Personen durch Auflösung.
(4)    Der Austritt eines Mitgliedes ist zu jeder Zeit möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklä-rung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.
(5)    Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für ein Jahr im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
(6)    Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
(7)    Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses die nächste Mitgliederversammlung angerufen werden, die abschließend entscheidet.

§ 5 Beiträge
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe der Beitragsordnung. Diese wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand

§ 7 Der Vorstand
(1)    Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden, einer/einen stellvertre-tende/n Vorsitzende/n, einem Finanzvorstand und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.
(2)    Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretende/n Vorsitzende/n und dem Finanzvorstand. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
(3)    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die/Der Vorsitzende wird in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.
(4)    Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung einsetzen.
(5)    Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Ge-schäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist be-rechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.
(6)    Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens zweimal statt. Die Einladung zu Vor-standssitzungen erfolgt durch Brief schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Kalendertagen. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn 3 Mitglieder anwesend sind.
(7)    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
(8)    Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 8 Mitgliederversammlung
(1)    Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.
(2)    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 25% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
(3)    Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch Brief unter Wah-rung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied des Vereins als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
(4)    Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis in der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über
a)    Aufgaben des Vereins
b)    An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz
c)    Beteiligung an Gesellschaften
d)    Aufnahme von Darlehen
e)    Mitgliedsbeiträge (siehe § 5)
f)    Satzungsänderungen,
g)    Auflösung des Vereins.
(5)    Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. Jedes Mitglied hat 1 Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
(6)    Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Beirat
(1)    Im Zusammenhang mit der Auslobung und der Vorbereitung der Auswahlentscheidungen zur Verleihung des Sächsischen Altershilfepreises beruft der Vorstand einen Beirat.
(2)    Der Beirat besitzt beratenden Charakter.
(3)    Die Beiratsmitglieder üben ihr Amt und ihre Beiratstätigkeit ehrenamtlich aus.
(4)    Einzelheiten über die Zusammensetzung und die Arbeit des Beirats werden in einer gesonderten Geschäftsordnung geregelt, die von der Mitgliederversammlung zu be-schließen ist.

§ 10 Änderung des Zwecks und Satzungsänderungen
(1)    Für die Änderung des Vereinszweckes und für andere Satzungsänderungen ist eine ¾-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
(2)    Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus forma-len Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Sat-zungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 11 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von der/vom Versammlungsleiter/in und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

§ 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
(1)    Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2)    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Sachsen e. V. der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke zu verwenden hat.


Dresden, am 11.03.2009