Nominierte Bewerbungen für den Sächsischen Altershilfepreis 2013

Der Beirat und die Mitglieder des Fördervereins haben in einer Beratung am 14. Mai 2013 die fristgemäß eingegangen Bewerbungen gesichtet. Für den Sächsischen Altershilfepreis 2013 sind folgende Bewerbungen nominiert: 

 

Diakonie Auerbach - Hausgemeinschaft "Haus Abendsonne"

Die Diakonie Auerbach setzt seit 2003 in ihrem "Haus Abendsonne" das Hausgemeinschaftsmodell nach dem Motto "So viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich, so viel Hilfe wie nötig" um. In den drei familienähnlichen Wohngruppen mit je 10 Bewohnern, die größtenteils dementiell erkrankt sind, wird Normalität gelebt. So werden alle Mahlzeiten in den Wohngruppen selbst zubereitet und möglichst viele Aktivitäten des "früheren" Lebens fortgeführt. Die zentrale Lage im Stadtzentrum ermöglicht und fördert eine vielfältige Einbindung des Hauses in das öffentliche Leben.   

 

ASB Zwickau - Homecoming - Pflegeoase im Seniorenpflegeim

Das Seniorenpflegeheim "Willy Stabenau" des ASB Zwickau wird um eine Pflegeoase erweitert, in der nach Fertigstellung 10 schwer bis schwerst-pflegebedürftige Menschen in Einzelzimmern leben können. Es ist das Ziel, die speziellen Bedürfnisse dementiell erkrankter Menschen nach Liebe, Trost, Identität, Beschäftigung, Einebziehung und Bindung (Kitwood) auch bei Immobilität und/oder schwerster Pflegebedürftigkeit zu erfüllen. Die Bewohnerzimmer sind um einen Wohn-/Küchenbereich herum positioniert, somit haben die Bewohner immer akustischen, olfaktorischen und visuellen Kontakt zum Geschehen des Betreuungsmittelpunktes. Um die Offenheit einer Pflegeoase zu ermöglichen, werden spezielle Türen verwendet, die eine vollständige Öffnung der Zimmer zulassen. Das räumliche Milieu wird durch Farben, Licht, Aromen und Akustik zur Anregung der Wahrnehmung ergänzt. In der Gesamtgestaltung orientiert sich die Ausstattung am Chalet-Stil.

 

Diakonie Bautzen - Männerwerkstatt Bischofswerda

Im Altenpflegeheim "Zur Heimat" in Bischofswerda hat sich in den vergangenen Jahren der Anteil der männlichen Bewohner deutlich erhöht. Um auch den männlichen Heimbewohnern in einer ländlich geprägten Region einen Heimalltag anbieten zu können, in welchem sie sich beheimatet und anerkannt fühlen und mit den Einschränkungen des Alterns rollengerecht umgehen können, wird auf dem Freigelände ein Pavillon mit einer "Männerwerkstatt" errichtet. In der Werkstatt werden lebensprägende Tätigkeiten um "Haus und Hof" und Freizeitangebote möglich, wie z.B. Gartenarbeit, Kleintierhaltung, Handwerkliche Tätigkeiten oder auch Holzbearbeitung.


Altenheimgesellschaft Muldental Brandis - Familienorientierte Wohnbereichspflege

Die Altenheimgesellschaft Muldental gGmbH hat das Konzept der familienorientierten Wohnbereichspflege in kleinen Gruppen entwickelt, um den Bewohnern den täglichen Alltag im Pflegeheim zu erleichtern und sie beim Verstehen, Einordnen und Verarbeiten zu unterstützen und Überforderung zu mindern. Das Konzept beinhaltet ein hohes Maß an Wohn-, Pflege- und Betreuungsqualität auch bei intensiver Pflege und schwerer Demenz für eine möglichst große Selbständigkeit, Individualität und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Alle Aktivitäten der familienorientierten Wohnbereichspflege orientieren sich an der spezifischen Lebensqualität, an der individuellen Biographie und der aktuellen Situation des Bewohners.  

 

Diakonie Leipziger Land - Schülerprojekt Snoezelenraum Borna

Das Pflegeheim "Borna-West" und die Schüler des Kunstkurses der Dinterschule haben für die demenzerkrankten Bewohner einen Snoezelenraum (Raum der Sinne) mit dem Thema "Unterwasserwelt" gemeinsam entwickelt und geplant, gestaltet und eingerichtet. Es entstand ein lebendiges Gemeinschaftsprojekt mit einem schönen Ergebnis. Durch das Projekt wurde den Schülern die Lebenssituation demenzkranker Menschen erlebbar, sie lernten die interessanten Tätigkeiten der Einrichtung kennen und konnten die positiven Auswirkungen sozialer Arbeit erfahren.

 

SenVital Chemnitz - Umsetzung der Hotelphilosophie

Das SeniVital Senioren- und Pflegezentrum Chemnitz Niklasberg GmbH möchte auf die besondere Situation von älteren und pflegebedürftigen menschen eingehen und zielgerichtete Dienstleistungen anbieten. Ziel war die Umsetzung der bekannten hohen Dienstleistungsqualität aus der Hotelbranche in die Altenarbeit. Wer in die Einrichtung kommt, zieht nicht in ein "Heim", er zieht in ein "Hotel", in dem das Hotelambiente und die sonst aus der Hotellerie gewohnte Dienstleistungsqualität im Vordergrund steht, Betreuung und Pflege rücken auf den ersten Blick in den Hintergrund. 

 

AWO Cossebaude - Generationen- und Sinnesgarten

Der Generationen- und Sinnesgarten soll Generationen verbinden und Sinne anregen. Auf einem ca. 5.000 qm großen Gelände findet sich so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Kräuterhaus, Freilichtbühne, Lehmbackofen, Hasenhaus und Freitiergehege für Nandu und Ziegen, seniorengerechte Sportgeräte und vieles mehr. Mit dem Garten soll ein Ort der Begegnung, zur Verbindung der Generationen und gemeinsamen Entdecken und Nutzens geschaffen werden, er ist auf die vielfältigen Bedürfnisse aller Menschen angepasst. 

 

AWO Dippoldiswalde - Modell "Gemeinschaftspartner"

Im AWO Senioren- und Pflegeheim Dippoldiswalde OT Seifersdorf "Haus Waldblick" läuft seit Anfang 2012 das Projekt "Der Gemeinschaftspartner - ein Modell der Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung in Altenpflegeheimen" der AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH. Im Heim werden als bedarfsgerechte Personalentwicklung Mitarbeitende aus den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft und Soziale Betreuung in einem individuell entwickelten Schulungssystem zu "Gemeinschaftspartnern" qualifiziert. Der "Gemeinschaftspartner" verbindet in einer Person die drei Funktionsbereiche Pflege, Hauswirtschaft und soziale Betreuung - damit soll die Auflösung strikt getrennter Funktionsdienste und die konzeptionelle Weiterentwicklung von Pflegeheimen der 3. Generation ermöglicht werden. 

 

Volkssolidarität Dresden - Da-Heim im Stadtteil

Mit dem Projekt "Da-Heim im Stadtteil" des Pflegeheimes Leubnitz will die Volkssolidarität dresden Dresden zeigen, dass es sich lohnt, ein Heim in den Stadtteil zu integrieren, Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige in die Arbeit und bei der Weiterentwicklung eines Konzeptes für einen lebendigen Alltag im Haus einzubinden. Besonders ist es zu spüren beim jährlichen Ausflug zum Heiligen Born, mit Mittag im Grünen und kultureller Umrahmung. An der Seite der Bewohner sind Angehörige, Jugendliche vom Jugendtreff, Auszubildende, Mitglieder der Kirchgemeinde Ehrenamtliche und Mitarbeiter. Menschen aus dem Stadtteil bringen sich ein, z.B. in Vorleseabende, Spielenachmittage und Unterstützung von Veranstaltungen. 

 

Diakoniestation Eibenstock - Gesamtangebot im Gemeindeverband "Am Auersberg"

Vielfältige vernetzte Angebote der Altenhilfe und Pflege werden mit dem Gesamtangebot im Gemeindeverband "Am Auersberg" für ältere Menschen im ländlichen Raum wohnortnah und niederschwellig zugänglich und verfügbar gemacht. Im Gesamtangebot sind u.a. vernetzt ein ambulanter Pflegedienst mit Pflege, Betreuungsangeboten, hauswirtschaft und Essen auf Rädern, ein Seniorenzentrum in Sosa mit 2 Hausgemeinschaften und Hausarztpraxis, Betreutes Wohnen, Altenpflegeheim mit Wohnmöglichkeiten für Ehepaare und kulturellen Angeboten auch für das Wohnquartier. Im Zusammenleben der Bewohner wird die Gemeinschaft gefördert und so jedem Einzelnen ein selbstbestimmtes leben in Achtung und Würde ermöglicht.

 

ASB Leipzig - ASB-Objekt "Am Sonnenpark - Alles unter acht Dächern"

Im ASB-Objekt "Am Sonnenpark" in Leipzig sind Angebote der Altenhilfe und Pflege vernetzt - das Seniorenwohnen, die Tagespflege, die Sozialstation für die ambulante Pflege, das Hausgemeinschaftswohnen als vollstationäres Angebot sowie das Bildungszentrum. Mit dem Objekt soll die Abgrenzung der verschiedenen Betreuungs- und Pflegeangebote für die Senioren spürbar aufgehoben werden. Der Weg soll wegführen von der Institutionalisierung der Einrichtungen, hin zur Normalität des Wohnens unter Einbeziehung des Wohnumfeldes. Für jeden Pflege- und Betreuungsbedarf gibt es entsprechende Angebote, bei Pflegebedarf muss das vertraute Umfeld nicht mehr verlassen werden, soziale Kontakte bleiben erhalten.

 

Diakonie Leipzig - Kunstprojekt "Drei Peter und ein Harry gegen das Vergessen"

Im Pflegeheim Marienheim trifft sich eine Gruppe von vier Heimbewohnern jeden Montag zur gemeinsamen Arbeit an künstlerischen Produkten unter Anleitung einer Kunstpädagogin. Die Männer haben viele Techniken und Stile ausprobiert, bis jeder seine passenden gefunden hat. Neben Zeichnungen, Malereien und Collagen entstehen Texte, Schriftarbeiten und Fotos, die die Gruppe in einem immerwährenden Kalender zusammenstellt, um die entstandenen Arbeiten in eine Form zu bringen und zu veröffentlichen. Weiterhin werden die Arbeiten auch in Ausstellungen z.B. im Neuen Rathaus und im Marienheim präsentiert. Mit dem Projekt werden Selbstbestimmung, Selbstwert und Lebensqualität der Bewohner erhöht, und das Heim kann sich mit den Ergebnissen dem Quartier und der Stadt öffnen und einen aktiven Austausch erreichen.


ASB Pirna - Pflege und Betreuung alter Menschen nach segregativem Ansatz

Im ASB Seniorenzentrum "Am Schlossberg" Pirna werden 80 pflegebedürftige Menschen in allen Pflegestufen in drei Wohnebenen und Einzelzimmern mit eigenem Bad betreut. In den Wohnbereichen stehen jeweils gemeinschaftliche Speisebereiche, gemütliche Wohnstuben sowie Therapieräume zur Verfügung, die ein gezieltes Umsetzen von Gruppen-, Kleinstgruppen und Einzelbetreuungen ermöglichen. Eine Besonderheit der Enrichtung besteht darin, dass für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung eine separate Wohngruppe mit 12 Plätzen eingerichtet ist, in der Menschen mit ihren individuellen Besonderheiten und Verhaltensweisen nach dem Kleingruppenprinzip betreut und gepflegt werden.

 

Diakonie Riesa - Änderung der Einrichtungskonzeption SeniorenHaus "Albert Schweitzer"

Die Einrichtungskonzeption des SeniorenHauses "Albert Schweitzer" Riesa wurde 1992 für Bewohner erarbeitet, die weitestgehend selbständig und mobil in wohnlicher Umgebung leben, der Anteil von Bewohnern mit eingeschränkter Alltagskompetenz war sehr gering. 2002 wurde eine Zwischenanpassung der Konzeption vorgenommen, um insbesondere auf die stark gestiegene Zahl von dementiell erkrankten Bewohnern zu reagieren und Möglichkeiten für spezifische Betreuungsangebote zu schaffen. Im Jahr 2012 hatten ca. 2/3 der Bewohner Einschränkungen der Alltagskompetenz, und der größte Teil der Bewohner ist auf Mobilitätshilfen angewiesen. Zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner, zur Sicherstellung der Versorgung sowie Effektivität und Effizienz des Personaleinsatzes ist eine grundlegende Umgestaltung der geförderten Einrichtung vorgesehen.   

 

Martinshof Rothenburg - "Daheim bleiben" Soziales Zentrum "St. Barbara" Schleife

Das Konzept "Daheim bleiben" wurde vom Martinshof Rothenburg Diakoniewerk gemeinsam mit der Gemeinde Schleife und Vattenfall Europe entwickelt, um für Menschen aus der Region, die aufgrund der Erschießung neuer Braunkohle-Abbaugebiete ihre angestmmte Umgebung verlassen müssen, geeigneten Wohnraum in einer Mehrgenerationen-Wohnanlage mit Sozialem Zentrum und vielfältigen Dienstleistungsangeboten anzubieten. Im Sozialen Zentrum "St. Barbara" sind eine Sozialstation, eine Tagespflege sowie eine Kurzzeit- und Verhinderungspflege in einem offenen Haus vernetzt, für die Einrichtungen wurde ein Gesamtversorgungsvertrag abgeschlossen. Die Mitarbeitenden wohnen in der Gemeinde Schleife und der Umgebung.   

 

SAH Leipzig - Unternehmensphilosophie "Living together"

Die Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH setzt seit fünf Jahren in ihren ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen die Unternehmensphilosophie "Living together" um. Unter dem Thema "Hilf mir, es selbst zu tun. Senioren lernen von Kindern und umgekehrt." werden verschiedene Generationen in Projekten zusammen geführt, um sich zu begegnen, miteinander aktiv zu werden, sich gegenseitig zu rspektieren und voneinander zu lernen, so z.B. durch gemeinsames Musizieren und Singen, Kochen und Backen oder Anlegen eines kleinen Kräuter- und Gemüsegartens. Durch gezielte Aktivitäten wird das Zusammenwachsen von Kindern und Senioren nachhaltig verstärkt. Ein gezielte Aufklärung der der Öffentlichkeit erfolgt durch Printmedien oder die klientelbezogene TV-Reihe "Pflege aktuell".

 

Diakonie Leipziger Land - "Kneipp" im Pflegeheim "St. Barbara" Regis-Breitingen

Die Nutzung von Kneipp-Anwendungen bei Befindlichkeitsstörungen sind zugleich Zuwendungen für den Bewohner. Diesen Ansatz machte sich das Pflegeheim "St. Barbara" in Regis-Breitingen zu nutze, in dem 50 Bewohner nach dem Hausgemeinschaftsmodell gepflegt und betreut werden. Mit Kneipp aktiv und gesund bleiben ist das Ziel. So ist der Bau eines Kneipp-Pfades vorgesehen, der auch mit Mobilitätshilfen erlebt werden kann, es erfolgen Kneipp-Anwendungen für die Bewohner, ein Pflegebad im Haus wurde zur "Kneipp-Oase" umgebaut. Frische Kräuter aus dem Garten werden für die Zubereitung der Mahlzeiten verwendet, die im Haus selbst gekocht und angerichtet werden. Zwei Mitarbeiterinnen arbeiten als Kneipp-Trainerinnen, weitere Schulungen erfolgen. 

 

ASB Görlitz - Einzellösung für einen zukunftsweisenden Umgang mit betagten Menschen

Mit dem Leitspruch unseres Hauses „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ von C. Saunders hat der ASB Görlitz versucht, den Mitarbeitern des Seniorenzentrums Görlitz einen Leitfaden für die tägliche Arbeit an die Hand zu geben. Gemäß dieser Auffassung wird versucht, den Bewohnern und Gästen der Einrichtung ein Höchstmaß an Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Entscheidungsfähigkeit sowie Wertschätzung zu geben. Es entstanden auch durch Einbindung des Ehrenamtes Projekte, in denen den Bewohnern viel Eigeninitiative abverlangt wird und am Ende ein hohes Maß an Wertschätzung und Förderung der Lebensqualität zurückkommt. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen des Seniorenzentrums werden mehrere einzelne Angebote geschaffen, welche durch die Bewohner initiiert wurden, so z.B. ein Fanclub durch die Bewohner-Chormitglieder, mit dem Schüler der Mittelschule ein Projekt zum Kennenlernen des Spiels mit der „WII“, einen Arbeitsplatz für eine Tagesmutti für die flexible Unterbringung und Beschäftigung der Kinder der Mitarbeitenden und als eine tägliche generationsüberschreitende Symbiose aller Beteiligten. Im Atrium wurde im vergangenen Jahr ein Aroma- Hochbeet eingeweiht, die Pflege des Beetes wird komplett durch unsere Bewohner realisiert, die angebauten Kräuter werden in der hauseigenen Küche und in der Tagesbetreuung verarbeitet.

 

SAS Seniorenheim Geithain - Komplettangebot der Seniorenbetreuung

Die SAS GmbH hat sich als lokales Netzwerk zu allen Hilfeangeboten der Seniorenbetreuung entwickelt. In das Komplettangebot wurden seit 1994 eine vollstationäre Pflegeeinrichtung mit Wohnbereichen mit gesondertem Betreuungskonzept für Demenz, Appartements für Betreutes Wohnen, eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige, ein ambulanter Pflegedienst und eine teilstationäre Pflegeeinrichtung eingebunden. Die SAS ist Anlaufstelle und Kontaktpartner für Menschen rund um alle Fragen der Pflege in der Region. Die Einbindung in das öffentliche Leben und generationenübergreifendes Kontakte stehen im Mittelpunkt der Phlisophie des Haues und werden ständig den Bedürfnissen und Anforderungen in der Altenpflege angepasst.